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Die Theorie, über den Ursprung Sappadas, die am
ehesten zutrifft, ist die das die ersten Einwohner aus den nächsten
nördlich, im heutigen Österreich, gelegenen Tälern kamen.
Man
nimmt an das der Ort von dem aus die ersten Bewohner Sappadas kamen
Innervilgratten ist, es gibt viele Übereinstimmungen in der Sprache und
den Gebräuchen. Der Zeitraum ist das 11.Jahrhundert, als in dieser
Gegend Österreichs die Heimfels herrschten. Vielleicht suchte eine
Gruppe von Personen einen ruhigeren Ort aufgrund dieser Herrschaft.
Das
Tal das sie erreichten war von Wald bedeckt und reich an Wild. Es wurde
bei dem Patriarchen von Aquileia die Erlaubnis eingeholt die Gegend zu
besiedeln, diese wurde im Austausch einer kleinen jährlichen Abgabe und
eines Treueschwurs erteilt. Die neuen Bewohner des Tals begannen mit
der Rodung auf der sonnigen Nordseite, um Platz für Häuser und Weiden
für das Vieh zu schaffen.
Auf
den Feldern wurde Getreide, Weizen, Hafer und Bohnen angebaut, das
Fleisch kam von dem Wild außerdem gab es Milch und Käse. Auch die
Medizin basierte auf Naturprodukten.
Während der ersten Jahrhunderte der Besiedlung des Tals gab es einige
Streitigkeiten zwischen den Grundbesitzern und denen die später ankamen
und auch ihren Teil forderten. Aus dieser Situation versuchten die
Bewohner der umliegenden Orte ihren Vorteil zu ziehen, aber der
Konflikt wurde gelöst als 1350 die von Gerichtsbarkeit Sappadas von
Cadore an Carnia wechselte.
Im
15. Jahrhundert, unter der Regierung der "Serenissima", gab es eine
Zeit des Friedens und des relativen Wohlstandes, auch deshalb weil es
eine große Nachfrage an Holz für die venezianischen Schiffe gab und
viele eine Beschäftigung in der Rodung oder dem Transport fanden. Dann
kamen die Franzosen und später die Österreicher, die die ersten Schulen
eröffneten. 1852 wechselte Sappada von der Provinz Udine an die Provinz
Belluno, die ihrerseits einige Jahre später an Italien angeschlossen
wurde (1866) .
Während des
ersten Weltkriegs flüchteten viele Einwohner Sappadas, z.B. in die
Toskana oder nach Campanien. Es gab viele Gefechte und Bombardements in
den umliegenden Bergen und man kann noch heute Beweisstücke dafür
finden. Viele junge Bewohner Sappadas kämpften glorreich im zweiten
Weltkrieg, vor allem in Russland.
Nach
dem zweiten Weltkrieg folgt eine Auswanderungswelle vor allem wegen dem
Mangel an Arbeit. Viele gingen nach Deutschland, die Schweiz oder
andere europäische Länder, einige gingen auch nach Australien oder
Amerika.
Heute ist Sappada im
Sommer, wie im Winter ein renommierter Touristenort, berühmt für die
Tradition die aus seiner Geschichte stammt.
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